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Warum die bayrische Geschichte in Altenburg entschieden wurde

Christof Paulus: Altenburg, 16. September 1180. Barbarossa, Bayern und die Ordnung des Reiches

Es ist interessant zu spekulieren, wie die Geschichte Bayerns verlaufen wäre, hätte Kaiser Friedrich I. Barbarossa am 16. September 1180 auf dem Hoftag in Altenburg einen anderen Fürsten mit dem Herzogtum Bayern belehnt. Warum er sich für Otto von Wittelsbach entschied, dessen Nachkommen das Land dann in ununterbrochener Folge bis 1918 regierten, wie und wo er das tat und wie es in Altenburg damals aussah, das kann man nur wenige Meter von den historischen Schauplätzen entfernt nunmehr anschaulich nachverfolgen: Die Barbarossa-Stiftung zeigt im Marstall des einstigen herzoglichen Residenzschlosses in Altenburg eine 270-Grad-Kinofilmprojektion zur Belehnung Ottos mit Bayern durch Barbarossa vor nunmehr fast achteinhalb Jahrhunderten. Der im Hause KampradMedia erstellte Film ist bis zum 3. Oktober jeweils donnerstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

 

Wer dann auch noch etwas schwarz auf weiß nach Hause tragen möchte, für den bietet sich das im E. Reinhold Verlag erschienene Buch „Altenburg, 16. September 1180“ an, in dem der bayrische Historiker Christof Paulus alles Wissenswerte rund um die Vorgänge von 1180 zusammenfasst. Wer Genaueres über die Aufnahmen wissen möchte, dem sei dieser Beitrag des MDR Thüringen Journals vom 3. Juli empfohlen.

 

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