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Ein in Altenburg wurzelndes Kompendium geballten Wissens

Gustav Wolf: Geschichte der Altenburger Buchhändler

Friedrich Arnold Brockhaus, am 4. Mai 1772 in Dortmund geboren, war einer der wenigen, die es schafften, ihren Namen gewissermaßen zu einer Marke zu machen: Was sich hinter dem Begriff „Der Brockhaus“ verbirgt, weiß noch heute jeder Bildungsbürger – ein Kompendium geballten Wissens aller Bereiche. Brockhaus hatte nach buchhändlerischer Tätigkeit in seiner Heimat und in Amsterdam 1808 die Rechte an einem fast fertiggestellten Konversationslexikon erworben, das er zunächst nach dem bisherigen Konzept komplettierte und dann mit einer Umarbeitung begann, die ab 1812 erschien und seinen Ruhm bei der Nachwelt begründete. Zu diesem Zeitpunkt war er in Altenburg ansässig und ging 1817/18 nach Leipzig, wo er am 20. August 1823 starb.

 

Friedrich Arnold Brockhaus hat somit ein eher kurzes, aber hochgradig bedeutendes Kapitel der Buchhandelsgeschichte Altenburgs mitgeschrieben. Wer wissen möchte, wer neben ihm in den letzten Jahrhunderten in dieser Stadt etwas mit Büchern zu tun hatte, dem sei Gustav Wolfs enorm kenntnis- und materialreiches Buch „Geschichte der Altenburger Buchhändler“ ans Herz gelegt.

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