Diaphenia

Englische Liebeslieder aus drei Jahrhunderten

Marie Luise Werneburg - Sopran, Elisabeth Champollion - Blockflöten, Frauke Hess - Gamben, Michael Freimuth - Laute, Cristian Peix - Klavier

Werke von:

  • Benjamin Britten
  • Dominick Argento
  • Ernest John Moeran
  • Francis Pilkington
  • Gerald Finzi
  • Hubert Parry
  • Joby Talbot
  • Peter Warlock
  • Thomas Campion
  • Thomas Ford
  • Thomas Morley
  • William Denis Browne

  • querstand

20,00 

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In Vorbereitung auf dieses Album hat sich die Sopranistin Marie Luise Werneburg auf eine Forschungs- und Recherchereise durch das 17. und 20. Jahrhundert begeben – und sogar dazu inspirieren lassen, bei einem führenden britischen Komponisten des 21. Jahrhunderts zwei neue Stücke in Auftrag zu geben.
Die in Dresden geborene Spezialistin für Alte Musik hatte beiläufig das Buch eines Freundes über Lautenlieder des englischen Komponisten Francis Pilkington (1565–1638) durchgeblättert, als ihr plötzlich etwas auffiel. „Beim Umblättern einer Seite sah ich ‚Diaphenia‘ und dachte mir nur: Das kenne ich doch!“ Zufällig war ihr nämlich bereits die Vertonung dieses im Jahre 1600 in der Sammlung „England‘s Helicon“ veröffentlichten, von Henry Constable stammenden Gedichts von Dominick Argento aus dem Jahr 1957 bekannt (einer der „Six Elizabethan Songs“ des amerikanischen Komponisten). Sogleich war die Sängerin angetan von dem Gedanken, dass es eine Vertonung gab, die etwa 370 Jahre vorher entstanden war. Damit entstand die Idee für ein Projekt, das alte und neuere Vertonungen derselben Gedichte zusammenführt.
Die Stimmung dieses Gedichts war dann auch das Hauptkriterium für die Auswahl der anderen Lieder, die in das Programm aufgenommen werden sollten: Es sollte nur um optimistische Liebe gehen, die noch nicht durch Zweifel getrübt ist. Viele Faksimiles und Liederbücher mussten durchforstet werden, bevor das geeignete Repertoire zusammengestellt war. Das Programm repräsentiert so zwei goldene Zeitalter englischer Liedkunst, die in einem Jahrhunderte übergreifenden Dialog stehen. Die Lautenlieder aus dem 17. Jahrhundert von Thomas Morley, Francis Pilkington und William Corkine, Thomas Ford, Nicholas Lanier sowie auch von unbekannten Künstlern erklingen neben Liedern von Komponisten des 20. Jahrhunderts, die durch die Wiederentdeckung der Renaissancemusik inspiriert waren.
Dazu treten zwei Gedichte aus dem 17. Jahrhundert, für die sich keine Vertonungen des 20. Jahrhunderts finden ließen, in aktuellen Fassungen des in London geborenen Komponisten Joby Talbot, die speziell für das Projekt komponiert wurden und somit auf dieser CD ihre Ersteinspielung erleben.

1

Browne: Diaphenia

2

Pilkington: Diaphenia

3

Anonymus: This merry pleasant spring

4

Argento: Spring

5

Warlock: There is a lady

6

Ford: There is a lady

7

Corkine: Come live with me and be my love

8

Morley: O mistress mine

9

Morley: Mistress mine

10

Corkine: Come live with me and be my love

11

Talbot: Mistress mine

12

Parry: O mistress mine

13

Moeran: Come live with me and be my love

14

Finzi: O mistress mine

15

Britten: Diaphenia

16

Campion: Thou art not fair for all thy red and white

17

Morley: It was a lover and his lass

18

Lanier: Thou art not fair for all thy red and white

19

Warlock: It was a lover and his lass

20

Talbot: Thou art not fair for all thy red and white

21

Quilter: It was a lover and his lass

22

Pilkington: Rest, sweet nymphs

23

Warlock: Rest, sweet nymphs

24

Browne: To Gratiana dancing and singing

25

Argento: Diaphenia

 

CD im Digipak

Deutsch, Englisch

VKJK-Nr.: 1814

 

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