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Carl Maria von Weber (1786–1826) verdankt seine Popularität fraglos dem „Freischütz“. Mindestens ebenso wie die eingängigen Melodien fiel aber schon den Zeitgenossen seine Kunst auf, neue Klänge zu finden: für Wolfsschlucht, Wald und Wetter, zur Darstellung von Natur und Kultur auch anderer Länder, in denen seine Opern spielen. Auch für Klavier und Klarinette entdeckte er neue Gestaltungsmittel, und vertraute Formen der Instrumentalmusik füllte er mit neuem Ausdruck und Inhalt. Mit dieser Akzentuierung des Kolorits, einer unmittelbar auf die Sinne wirkenden Musik, eröffnete er neue Bahnen: für Robert Schumann und Richard Wagner, Franz Liszt und Gustav Mahler.
Die vorliegende populärwissenschaftliche Biographie über Carl Maria von Weber möchte den großen Komponisten, den man aufgrund des „Freischütz“ bald mit dem Etikett des „deutschen Nationalkomponisten“ versah, interessierten Lesern nahebringen. Aspekte des regionalen und gesellschaftlichen Umfeldes werden ebenso beleuchtet wie das, was mit einem geweiteten Blick jenseits des Etiketts als Nationalkomponist in seinem Werk noch zu entdecken ist.
Der Autor Michael Heinemann war mehr als 30 Jahre lang Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die ältere (sächsische) Musikgeschichte. In gleicher Ausstattung ist von ihm der Band „Heinrich Schütz. Der erste deutsche Komponist“ erschienen.
Ins Weite!
Erste Werke
Konventionen
Abbé Vogler
Schlesien
Reisejahre
Prag
Dresden
Neue Kirchenmusik
Freischütz
Aufforderung zum Tanz
Euryanthe
Oberon
Epigonen
Anhang
Broschur
11 x 18 cm
108 Seiten
zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig
Deutsch
ISBN: 978-3-98753-029-6