Johann Gottlieb Naumann: Duos für zwei Violinen

Johann Gottlieb Naumann: Duos für zwei Violinen

ISMN 979-0-50258-254-8
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Claudia Lubkoll, Vitus Froesch, Klaus-Jürgen Kamprad (Hrsg.)

Johann Gottlieb Naumann (1741–1801) war zu seinen Lebzeiten und auch noch im frühen 19. Jahrhundert ein bekannter und hoch geschätzter Komponist, bevor sein Schaffen mehr und mehr der Vergessenheit anheimfiel. Neben seiner Tätigkeit als Hofkapellmeister in Dresden machte er sich im späten 18. Jahrhundert auch international in Italien, Schweden und Dänemark einen Namen, insbesondere als Opernkomponist. Aber auch in anderen Gattungen schuf Naumann zahlreiche Werke, deren Wiederentdeckung und Aufführung sich lohnt. Dazu zählt auch die Kammermusik, die Werke sehr verschiedener Besetzungen beinhaltet. Am ungewöhnlichsten ist hier seine Liebe zur Glasharmonika. Beliebt waren Naumanns kleiner besetzte Kammermusikwerke vor allem bei seinen Freunden, zu denen unter anderem Hans Moritz Graf von Brühl, Anton Graff, Christian Gottfried Körner und Elisa von der Recke gehörten.

Der Verlag Klaus-Jürgen Kamprad legt mit der Edition der Violinduos den vierten Band einer neuen Kritischen Ausgabe der Kammermusik von Johann Gottlieb Naumann vor. Der Komponist schuf zwei Werke dieser Art, beide für den Sohn von Hans Moritz Graf von Brühl, Karl, als Geschenke zum 8. bzw. 9. Geburtstag anno 1780 bzw. 1781. Man konnte derartige Kompositionen kontrapunktisch anlegen oder aber als Kombination aus führender und begleitender Stimme – Naumann wählte zweimal die erste Variante, wobei beide Instrumente ungefähr im gleichen Schwierigkeitsgrad zu spielen haben.

Die Edition der Kammermusik Johann Gottlieb Naumanns erscheint in Zusammenarbeit mit der Internationalen Johann-Gottlieb-Naumann-Gesellschaft e.V., deren Schirmherr der Ehrendirigent des Gewandhausorchesters Herbert Blomstedt ist.

Text Deutsch
Broschur
Format (BxH): 21,0 x 29,7 cm
36 Seiten

ISMN 979-0-50258-254-8

 

Inhalt:

  • Vorwort
  • Noten
  •   Duo D-Dur für zwei Violinen
  •   Sonate G-Dur für zwei Violinen
  • Kritischer Bericht