Die Domorgeln von Friedrich Ladegast: Schwerin, Dom St. Marien und St. Johannis

Die Domorgeln von Friedrich Ladegast: Schwerin, Dom St. Marien und St. Johannis

VKJK 1811
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Die Domorgeln von Friedrich Ladegast: Schwerin, Dom St. Marien und St. Johannis
Historisches Programm des ersten Konzertes 1871

Werke von Adolph Friedrich Hesse, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Peter Emilius Hartmann, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Christian Heinrich Rinck

Jan Ernst, Ladegast-Orgel des Doms zu Schwerin

Als Gäste: Xaver Schult, Orgel; Matthias Vieweg, Bass; Dietrich Hempel, Violine; Bläserensemble The Goethles; Verena Lorenz, Harfe

Friedrich Ladegast war einer der bedeutendsten deutschen Orgelbauer der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Speziell mit seiner ersten Großorgel, derjenigen im Dom zu Merseburg, setzte er neue Maßstäbe im Orgelbau und beeinflusste damit zugleich die Entwicklung der Orgelmusik: Franz Liszt und sein „Adlatus“ Alexander Winterberger erkannten die neuen sinfonischen Möglichkeiten des Orgelklangs sofort und schufen mit ihren folgenden Werken die Grundlage für eine neuartige Behandlung der Orgel im sinfonischen Sinne – eine Entwicklung, die ein halbes Jahrhundert später in den gigantischen Orgelwerken Max Regers einen Gipfelpunkt erreichen sollte und gleichberechtigt neben dem französischen orgelsinfonischen Konzept steht, für das der Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll die Grundlagen geschaffen hatte.

Friedrich Ladegast wurde am 30. August 1818 in Hochhermsdorf, einem Dorf in der Mitte zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz, geboren – die Musikwelt gedenkt anno 2018 also seines 200. Geburtstages. Aus diesem Anlass erscheinen beim querstand-Label zwei CDs, die das Programm des jeweiligen ersten Konzertes an zwei der großartigsten Ladegast-Orgeln beinhalten: der bereits erwähnten Orgel im Dom zu Merseburg sowie derjenigen im Dom zu Schwerin. Beide CDs sind gemeinsam im Schuber, aber auch einzeln erhältlich.

Es muss ein großes Ereignis für die kleine Residenzstadt Schwerin gewesen sein, als man sich zum Bau einer der größten Orgeln der Zeit in dieser norddeutschen Region entschloss. Entsprechend groß war auch der Kreis der Beteiligten am Eröffnungskonzert. Schon der erste Blick auf das musikalische Programm, das am 3. Oktober 1871, einen Monat nach dem Orgelweihegottesdenst, erklang, zeigt die im 19. Jahrhundert beliebte Form: Aus vielen Einzelstücken in wechselnden Besetzungen entstand eine bunte, für ein breites Publikum zugängliche Musikfolge.

CD im Digipack
Booklet: Deutsch/Englisch
Bestell-Nr.: VKJK 1811
 

Trackliste/Hörbeispiele

Play Button Track 1 Adolph Friedrich Hesse (1809–1863): Fantasie c-Moll op. 35 für Orgel zu vier Händen
Play Button Track 2 Johann Sebastian Bach (1685–1750): Vergiss mein nicht BWV 504 für Bass und Orgel
Play Button Track 3 Johann Sebastian Bach: Adagio aus der Sonate E-Dur BWV 1016 für Violine und Orgel
Play Button Track 4 Johann Sebastian Bach: Praeludium a-Moll BWV 543
Play Button Track 5 Johann Sebastian Bach: Fuge a-Moll BWV 543
Play Button Track 6 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Adagio aus der Orgelsonate I f-Moll op. 65,1 MWV W 56/2
Play Button Track 7 Felix Mendelssohn Bartholdy: Gott, sei mir gnädig. Arie aus dem Oratorium „Paulus“ op. 36/18 MWV A 14/18
Play Button Track 8 Johann Peter Emilius Hartmann (1805–1900): Trauermarsch zu Thorwaldsens Beisetzung für Blechbläser und Orgel
Play Button Track 9 Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Larghetto aus dem Klarinetten-Quintett KV 581 eingerichtet für Orgel
Play Button Track 10 Franz Schubert (1797–1828): „Ave Maria“ eingerichtet für Harfe und Orgel
Play Button Track 11 Christian Heinrich Rinck (1770–1846): Andante mit Variationen C-Dur op. 70
Play Button Track 12 Johann Sebastian Bach: Vergiss mein nicht BWV 505