Vera Hilger, Norbert Hilger Johann Sebastian Bach - Transkriptionen Vol. 2

Vera Hilger, Norbert Hilger Johann Sebastian Bach - Transkriptionen Vol. 2

VKJK 0206
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Johann Sebastian Bach - Transkriptionen Vol. 2

Vera Hilger, Norbert Hilger

Johann Sebastian Bachs Schaffen übte auf das Leipziger Künstler- und Lebenspaar Vera und Norbert Hilger schon immer eine besondere Faszination aus. Da der große Thomaskantor jedoch kein Originalwerk für die Duobesetzung Violine/Violoncello geschrieben hat, entstand die Idee, Musik des Meisters durch Übertragung geeigneter Kompositionen zu erschließen. Dies widerspricht keineswegs historischer Aufführungspraxis, gehörte doch das Einrichten und Bearbeiten in der Vergangenheit zum Alltag. Bach selbst hat wiederholt Kompositionen anderer Autoren bearbeitet. Im Unterschied zu Bearbeitungen, die eher der virtuosen Präsentation der Interpreten dienen, sucht das Hilger-Duo den Urtext der Werke so weit wie möglich zu wahren. Abweichungen werden nur dann zugelassen, wenn musikalische Vorgänge mit den technischen Möglichkeiten von Violine und Cello nicht oder nicht klar darstellbar sind. Solche besonderen Akzente der Transkription bietet die Französische Ouvertüre. So gelangt in den Sätzen Gavotte II und Bourrée II die Viola anstelle der Violine zum Einsatz, um die originale Tonlage zu übernehmen und den Charakter der Sätze prägnanter zum Ausdruck zu bringen. Außerdem wird in der gesamten Französischen Ouvertüre, im Sinne der historischen Praxis der Scordatur, die c-Saite des Cellos auf h umgestimmt. Dadurch erweitern sich die Grenzen des Instruments. Zugleich kann die h-Saite als Resonanzsaite fungieren. Girolamo Frescobaldi schuf um 1615 die Grundlagen für Suiten im "vermischten Geschmack" (also mit sowohl französischen als auch italienischen Einflüssen), welcher bei Musikern vor allem im deutschsprachigen Raum bald als Ideal angesehen wurde und auch für Bachs Beiträge zur Gattung Bedeutung erlangte. Zu diesen zählt die Französische Suite BWV 816, die von Vera und Norbert Hilger auf der Grundlage einer Frühfassung transkribiert wurde. Diese enthält im Gegensatz zu späteren Fassungen, welche teilweise deutliche Einflußnahme durch den Schülerkreis verraten, mehr von der authentischen Handschrift Bachs. Einen Höchststand der Suitenkomposition erreichte Bach mit seinen Partiten BWV 825–830, von denen nach der Partita Nr. 3 BWV 827 auf der ersten Transkriptionen-CD nun die Partita Nr. 2 BWV 826 eingespielt wurde.

CD im Digipack
Booklet: deutsch/englisch
Bestell-Nr.: VKJK 0206

Trackliste/Hörbeispiele

JOHANN SEBASTIAN BACH
Play Button Track 1 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 - Ouvertüre
Play Button Track 2 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 - Courante
Play Button Track 3 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 - Gavotte I/II
Play Button Track 4 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 -Passepied I/II
Play Button Track 5 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 - Sarabande
Play Button Track 6 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 - Bourrée I/II
Play Button Track 7 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 - Gigue
Play Button Track 8 Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 - Echo
Play Button Track 9 Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 - Allemande
Play Button Track 10 Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 - Courante
Play Button Track 11 Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 - Sarabande
Play Button Track 12 Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 - Gavotte
Play Button Track 13 Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 - Bourrée
Play Button Track 14 Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 - Loure
Play Button Track 15 Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 - Gigue
Play Button Track 16 Partita Nr. 2 e-Moll BWV 826 - Sinfonia
Play Button Track 17 Partita Nr. 2 e-Moll BWV 826 - Allemande
Play Button Track 18 Partita Nr. 2 e-Moll BWV 826 - Courante
Play Button Track 19 Partita Nr. 2 e-Moll BWV 826: Sarabande
Play Button Track 20 Partita Nr. 2 e-Moll BWV 826: Rondeau
Play Button Track 21 Partita Nr. 2 e-Moll BWV 826 - Capriccio