Zwei Hunderter

Am 3.5.2026 werden im Altenburger Land gleich zwei Ausstellungen zu bedeutenden Persönlichkeiten eröffnet, die etwas mit der Zahl 100 zu tun haben. Zum einen würdigt das Museum Burg Posterstein die jahrzehntelang in Schmölln ansässig gewesene Künstlerin Luise Neupert, die im kollektiven Gedächtnis vorrangig durch ihre Scherenschnitte verankert geblieben ist, aber darüber hinaus auch in vielen anderen Genres tätig war. „Mehr als Schwarz und Weiß: Nackte Nymphen und scharfe Schnitte“ heißt die bis zum 15.11.2026 zu sehende Schau, die den 100. Geburtstag der Künstlerin kommemoriert. Bei Arthur Ernst Glasewald ist es hingegen der 100. Todestag, der im Jahr 2026 den äußeren Anstoß zu einer Sonderschau in der Heimatstube in Gößnitz gibt. Glasewald war nicht nur regional als Historiker und Chronist tätig, sondern deutschlandweit als eine zentrale Figur in der Philatelie bekannt. Die noch heute praktizierte Ausgabe von Wohlfahrtsmarken geht auf eine Anregung von ihm zurück. Bis zum 27.9.2026 kann man sich immer sonntagnachmittags in der Heimatstube über sein Leben und Schaffen informieren.

Auch im Altenburger Geschichts- und Hauskalender, dem traditionellen Jahrbuch für das Altenburger Land, wurden bzw. werden beide Persönlichkeiten gewürdigt. Im Jahrgang 2026 beschäftigt sich Angela Kiesewetter-Lorenz mit Luise Neupert, während ein Beitrag über Arthur Ernst Glasewald aus der Feder von Markus Tanger im Jahrgang 2027 erscheinen wird.

Zur Seite der Neupert-Ausstellung auf der Website des Museums Burg Posterstein

Zur Seite der Glasewald-Ausstellung auf der Website der Stadt Gößnitz

 

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