Vivaldi? Haydn? – Tschaikowski!
Die russischstämmige Pianistin Tatiana Kozlova hat sich auf ihrer jüngsten CD einer Interpretation des „Wohltemperierten Klaviers“ gewidmet, die nicht zuletzt auf den Erkenntnissen russischer Bachforscher fußte. Aktuell ergründet sie nun die Klangwelten eines zentralen, aber hierzulande kaum präsenten Werkes der russischen Klavierliteratur: „Die Jahreszeiten“ gibt es nicht nur als Violinkonzerte von Antonio Vivaldi oder als Oratorium von Joseph Haydn, sondern auch als zwölfteiligen Klavierzyklus von Peter Tschaikowski. Dieser begann 1875, also vor 150 Jahren, auf Anregung des Verlegers Nikolai Bernhard mit der Komposition dieser Charakterstücke, die letztlich zu seinem op. 37 zusammengefasst wurden.
Im Konzert spielt Tatiana Kozlova diese eher selten aufgeführten Werke am 30.08. um 15.00 Uhr im Sommerpalais des Fürstlichen Parkes zu Greiz im thüringischen Teil des Vogtlandes und verdeutlicht die Hintergründe der einzelnen Teile.
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