Kamera-Pirsch durchs Holz

Wer sich auf eine „Kamera-Pirsch durchs Holz“ begibt, tut das in der Regel mit dem Ziel, Waldbewohner in einem potentiellen Spektrum vom Borkenkäfer bis zum Elch zu fotografieren. Im vorliegenden Falle ist das Holz aber nicht in Form lebender Bäume vorhanden, sondern als Rohstoff für das mittlerweile 25. Holzbildhauerpleinair im ostthüringischen Dorf Garbisdorf. Selbiges wird am 15.5. mit einer Vernissage eröffnet, und in den folgenden zwei Wochen verwandelt eine Kohorte von Künstlern Baumstämme in Kunstwerke, von denen einige, die „Guten Geister“, zur Finissage am 30.5. versteigert werden.

So mancher Kunstinteressierte nutzt die Gelegenheit, während der zwei Wochen vor Ort am Kulturgut Quellenhof vorbeizuschauen und die eine oder andere Impression fotografisch festzuhalten, begibt sich also buchstäblich auf eine „Kamera-Pirsch durchs Holz“. Traditionell jedes Jahr vor Ort ist der Fotograf Jens Paul Taubert, und dessen Fotos dokumentieren im als 20. Band der Göpfersdorfer Kunstblätter erschienenen Buch „Gewachstes/Gefärbtes/Gefügtes/Gesägtes/Gebeiltes/Gestemmtes/Gebranntes Holz“ gemeinsam mit Ausschnitten aus den zumeist zur Finissage gehaltenen Laudationes und weiteren Texten dieses Vierteljahrhundert Geschichte einer ganz besonderen Kunstform.

Zur Seite des Holzbildhauerpleinairs auf der Website des Quellenhofs

 

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