Blick nach oben

Wer schon einmal das Altenburger Residenzschloss besucht hat, dem wird, wenn er das Stichwort „Deckengemälde“ hört, vermutlich als erstes das großartige, Motive aus „Amor und Psyche“ umsetzende und 1869 vollendete Werk von Karl Moßdorf im Festsaal des Schlosses einfallen. Aber dieses Werk bildet längst nicht den einzigen Gattungsbeitrag, den man in den Räumlichkeiten des Schlosses heute noch finden kann, und auch nicht den ältesten. Aus der barocken Umgestaltungsphase des Schlosses im 18. Jahrhundert sind Deckengemälde erhalten, zu denen teilweise auch noch die Auftragsunterlagen sowie Bildbeschreibungen aus der Entstehungszeit vorhanden sind. Diese Quelle hat Uta Künzl erschlossen und richtet mit ihrer Hilfe nunmehr den Blick nach oben: in einem „Mit Göttern im Bunde?“ betitelten Vortrag in der Veranstaltungsreihe der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg e.V. am 27.5. um 19.00 Uhr im Bachsaal des Residenzschlosses Altenburg.

Diesem Thema wird sich Uta Künzl auch im Altenburger Geschichts- und Hauskalender 2027 widmen, der Ende 2026 das Licht der Welt erblicken wird. Dem Leben und Schaffen von Karl Moßdorf kann der Leser hingegen schon in Schriftform nachspüren, nämlich im Jahrgangsband 2003 des Hauskalenders, der gleich zwei Beiträge über Moßdorf aus der Feder von Eberhard Fiedler und von Karlheinz Weidenbruch enthält.

Zur Website der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg

 

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