1050 Jahre in 90 Minuten
Man schrieb das Jahr 976, als Kaiser Otto II. Altenburg sowie einige nahe gelegene Dörfer an das Bistum Zeitz übertrug – damit haben wir die erste urkundliche Erwähnung Altenburgs vor uns, was nach Adam Riese bedeutet, dass die Stadt anno 2026 das 1050. Jubiläum dieser Ersterwähnung begehen kann. Dieser Umstand bildet den Rahmen für verschiedene Veranstaltungen, u.a. für ein Symposium der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg e.V. am 29.8. um 19.00 Uhr im Bachsaal des Altenburger Residenzschlosses. Die drei Referenten Gustav Wolf, Uwe Schirmer und Alexander Krünes werden markante Ereignisse aus der Stadtentwicklung beleuchten, komprimieren also sozusagen 1050 Jahre Stadtgeschichte (plus die Besiedlungsgeschichte vor der Ersterwähnung) in 90 Minuten summierte Vortragsdauer.
Ein neues Festbuch zur Stadtgeschichte gibt es aktuell hingegen nicht. Erhältlich sind allerdings zahlreiche Publikationen zu einzelnen Aspekten der Geschichte und Kultur Altenburgs und seiner Umgebung, die verschiedenartige reizvolle Schlaglichter in die Entwicklung der Stadt, in der sich 1180 die Zukunft des Herzogtums Bayern entschied und in der im frühen 19. Jahrhundert das Skatspiel erfunden wurde, werfen.
Zur Webseite der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg e.V.