Rüdiger Helmboldt (Red.): Das Freilichtmuseum Hohenfelden

Rüdiger Helmboldt (Red.): Das Freilichtmuseum Hohenfelden

ISBN: 978-3-910166-74-5
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Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege

Das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden wurde im Jahre 1976 nominell gegründet und befand sich ab 1979 in einem arbeitsfähigen Zustand, als der Pfarrhof dieses im Kreis Weimarer Land gelegenen Dorfes für das im Aufbau befindliche Museum erworben wurde. 1980 begann man, gefährdete (mitunter aber auch einfach nur hervorstechende) ländliche Bauten mit historischem Wert nach Hohenfelden umzusetzen und diese museal zu nutzen, wohingegen der in der Gründungszeit angedachte Umzug des Bienenmuseums Oberweimar nach Hohenfelden nicht realisiert wurde.
Seit einer Neukonzeption im Jahre 1990 betreut das Museum zudem verstärkt die zahlreichen im Dorf ausgewiesenen Denkmalobjekte, wie z.B. die ehemalige Pfarrei, den Schäferhof und die Torfscheune, bei denen durch die besondere (museale) Nutzung auch im Inneren die Struktur weitestgehend erhalten werden konnte. Daneben wurde die Umsetzung und Sanierung verfallender Substanz aus dem mittelthüringischen Raum konsequent weitergeführt, wobei in Ortsrandlage mittlerweile eine Art Museumsdorf entstanden ist. Die mit dem Museumsbetrieb verbundene Landwirtschaft sorgt durch ihren ökologischen Landbau für eine umweltgerechte Landschaftspflege und trägt zur Wiederherstellung der althergebrachten Kulturlandschaft bei, indem beispielsweise Ersatzpflanzungen von Streuobstwiesen und Feldrainbaumbeständen vorgenommen wurden. Zudem werden traditionelle Thüringer Haustierrassen gezüchtet und ihr genetischer Pool damit erhalten.
Die reich bebilderte Dokumentation schildert die Geschichte des Museums und seine Entwicklung aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus, den Leser somit eindringlich zum Besuch einladend.

Im Vertrieb des E. Reinhold Verlages

Broschur, über 260 Abbildungen teilweise vierfarbig, 152 Seiten

ISBN 978-3-910166-74-5

Mit Beiträgen von Heinrich Schleiff, Eckhard Baier, Manfred Salzmann, Konrad Bedal, Rüdiger Helmboldt, Franziska Zschäck, Hans-Helmut Münchberg, Manfred Oelke, Marion Winkelmann, Wulf Bennert, Herbert Oeser, Anni Mertten