Gewandhaus-Magazin Nr. 96 (Herbst 2017)

Gewandhaus-Magazin Nr. 96 (Herbst 2017)

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Aus dem Inhalt

 

Blick ins Heft (Auswahl)

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Mensch & Musik

  • 4 Gäbe es keine Musik, was dann? Christoph Vietz, Gabriella Victoria und Jürgen Bednarz
  • 6 Großartiger Museumsbau: Alfred Weidinger
  • 6 Gespannt auf den Vergleich: Tobias Niederschlag
  • 7 Gut auch für die eigenen Mitarbeiter: Christian Geyer

 

Titel

  • 8 Eislers Geburtshaus: Jahrzehnte war es dem Verfall preisgegeben. Jetzt ist das Haus von Grund auf saniert und die Wohnung, in der Hanns Eisler am 6. Juli 1898 das Leipziger Licht erblickte, von der Leipzigstiftung gekauft. Was wird mit ihr geschehen? – Pläne und Vorhaben rund um einen Sohn der Stadt
    12 Eislers »Regen«-Musik:
    1941 komponierte Eisler die Filmmusik »Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben«. 40 Jahre später vollendete Nuria Quevedo ihre zweiteilige Eisler-Hommage »Eine Art den Regen zu beschreiben«. Seitdem hängt das Diptychon in der Gewandhausgalerie. – Die Bild-Exegese führt bis zu Michael Jackson
  • 18 Eisler und die Thomaner: 1955 fragte Bertolt Brecht bei Thomaskantor Günther Ramin an, ob für »Das Leben des Galilei« im Berliner Ensemble drei Knaben zur Verfügung gestellt werden könnten. Ramin lehnte ab. Zur Zusammenarbeit mit Eisler kam es dennoch. – Drei ehemalige Thomaner erinnern sich an »eine spannende Geschichte«
  • 22 Eislers »Johannes-Passion«: 1930 komponierte Eisler die Bühnenmusik zu Brechts Lehrstück »Die Maßnahme«. Wegen seiner Bach-Referenzen wurde das Werk bald als »Rote Johannes-Passion« bespöttelt. – Das Leipziger Schauspiel hat das Stück neu auf die Bühne gebracht, gemeinsam mit Musikern des Gewandhausorchesters

 

Musikstadt heute

  • 30 Leipzig – eine Musikstadt? Drei Fragen an den Bassbariton Klaus Mertens
    32 Leipzig darf sich freuen:
    Den neuen Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons verbindet weit mehr als nur seine Wagner-Liebe mit der Stadt der Friedlichen Revolution. – Ein Kommentar

 

Interview

  • 34 Andris Nelsons: Vor 30 Jahren hörte er erstmals das Gewandhausorchester, vor sechs Jahren dirigierte er es zum ersten Mal, vor einem Jahr nahm er die erste CD mit ihm auf – Bruckners dritte Sinfonie. »Ich habe wirklich noch nie ein Orchester in dieser Weise Bruckner spielen gehört«, sagt der 38-Jährige im Gespräch, das vom Klang des Orchesters über Bach, Nikisch und Wagner bis hin zu Sokrates führt

 

Gewandhaus gestern

  • 40 Erstmals Honeggers Fünfte: Am 21. Februar 1968 dirigierte Václav Neumann die Gewandhaus-Erstaufführung von Arthur Honeggers »Sinfonie der drei d«. Das Konzert ist per Tonband festgehalten worden. – Eine Zeitgeschichte aus der Jubiläumssaison »225 Jahre Gewandhausorchester«
  • 45 Anton Kippenberg: Der Insel-Verleger, Insel-Bücherei-Erfinder und Goethe-Sammler gehörte ab 1926 der Gewandhaus-Konzertdirektion an. 1938 wurde er deren Vorsitzender. – Erinnerung an einen, der sich widersetzte

 

Kunst et cetera

  • 48 Die Stunde nach dem Konzert: Besucher erzählen
  • 54 Pultgeplauder: Aus dem Logbuch eines Notenpults a. D.
  • 66 Weitwinkel: Ausgewählte Kulturtipps

 

Kolumnen

  • 28 Die CD-Kolumne: Die Macht des Gesangs
  • 52 Die Literaturkolumne: Musik und Sprache als Ehepaar
  • 64 Die illustrierte Kolumne: Neulich im Konzert

 

Rubriken

  • 51 Impressum
  • 56 Rätsel-Magazin: Wer hat das fiktive Interview gegeben?
  • 58 Gewandhausorchester: Das aktuelle Register
  • 60 Kalender: Gewandhausorchester-Konzerte im Herbst
  • 68 Fünfzig Hefte später: Tabea Fischle

 

Verlag Klaus-Jürgen Kamprad

Broschur, 68 Seiten, vierfarbig